Dienstag, 17. April 2018

Tomatentagebuch 16/18

Mittlerweile haben sich die Tomaten sehr gut im Gewächshaus eingelebt. Ich beobachte den Übergang von Haus zu Gewächshaus immer sehr gerne, weil man richtig sieht, wie die Pflanzen dann aufleben. Die Blätter und der Stengel werden dunkel und die Pflanzen werden richtig kräftig. Man kann ihnen jetzt förmlich beim Wachsen zusehen. Die Aufnahmen stammen vom letzten Sonntag, sind aber eigentlich gar nicht mehr aktuell, denn sie sind schon wieder ein gutes Stück größer geworden.




Montag, 16. April 2018

Im Wandel der Zeit: April 2018

Der April zeigte sich insgesamt bisher sehr freundlich. Nur ausgerechnet gestern als ich das Bild für "Im Wandel der Zeit" aufnehmen wollte, war es bedeckt. Trotzdem sieht man, dass sich in der Natur im Vergleich zum März schon einiges getan hat. Das Gras ist endlich grün geworden, die Schneeglöckchen wurden von den Schlüsselblumenersetzt, die Forsythie blüht und die Tulpen stehen in den Startlöchern.

 15. April 2018, 13:23 Uhr

Im letzten Wochenrückblick habe ich euch ja angekündigt, dass ich euch noch den Sturm vom letzten Freitag im Dashcam-Video zeigen wollte. Hier also nun das versprochene Video. Es ist ein Zusammenschnitt von letzter Woche - quasi ein "Best of" der Himmelsansichten auf der Fahrt zur Arbeit und wieder zurück. Der Sturm vom Freitag beginnt bei Minute 2:02.



Samstag, 14. April 2018

KW 15/18: Angrillen

Hallo ihr Lieben, so sieht man aus, wenn man die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub hinter sich hat. Leider muss man einen Urlaub hinterher arbeitstechnisch immer doppelt und dreifach büßen.


Das letzte Wochenende habe ich aber nochmal so richtig genossen, habe lecker Shakshuka zum Brunch gekocht und wir konnten am Sonntag endlich die Grillsaison einläuten. Es wurde angegrillt. Bei uns findet Grillen ja immer sehr archaisch statt. Gas- und Holzkohle-Grill kann jeder. Erst beim Lagerfeuer-Grillen kommt das richtige Outdoor-Feeling auf :) 


In der Natur wurde diese Woche der Frühling gefeiert. Die Vögel waren ganz kirre und haben sich durch die Bäume gejagt, dass man gar nicht so schnell gucken konnte. Blühtechnisch tut sich im Garten auch einiges. Es wird bunt und die Bäume schieben auch langsam ihre Blüten und Blätter raus.






Uuuund ich hab heuer tatsächlich einen Bärlauch im Garten gesichtet! Zwar noch viel zu wenig zum Ernten, aber der Anfang ist gemacht.


Auch die Kräuter sind aus dem Winterschlaf erwacht. Hier ein schönes Büschel Pimpinelle.


Diese Woche gabs auch zum ersten Mal Erdbeeren zum Frühstück.


 Das Wetter hat sich ein wenig von seiner apriligen Seite gezeigt mit dramatischen Wolkenbildern, Regenbögen, Sonne und Wind. Gestern Abend als ich von der Arbeit nach Hause gefahren bin, zog ein mordsmäßiger Sturm auf. Da ging die Luzi ab, kann ich auch sagen. Ich zeige euch das später noch in einem kleinen Dashcam-Video. Auf dem unteren Bild hab ihr schon mal einen kleinen Eindruck. 

 

  

Donnerstag, 12. April 2018

Gaisberg-Wanderung

Am Wochenende hatten wir ein richtiges Traumwetter und wir haben es für eine Wanderung rund um den Gaisberg genutzt. Ausgangspunkt war die Zistelalm, die wir über eine kurvige Strecke mit dem Auto anfahren konnten. Die Blechlawine, die wir dort antrafen, hatten wir jedoch nicht so erwartet. Klar, es war schönes Wetter, aber so ein Andrang? Bald konnten wir aber den Grund dafür erkennen: Auf der Zistelalm wurde an diesem Tag Hochzeit gefeiert. Das Brautpaar hat auf jeden Fall einen traumhaften Tag erwischt.


Die Menschenansammlung ließen wir auf dem Gaisberg-Rundweg schnell hinter uns. Mit einer Höhe von 1287 m bildet der Gaisberg die Nordgrenze der Osterhorngruppe. Das Gestein bildete sich in der Trias- und Jurazeit vor ca. 200 Millionen Jahren. Das Kalkgestein entstand aus Muscheln, Kalk und Schnecken, die im flachen Meeresbereich lebten. Ein absolut faszinierender Gedanke, dass sich dort, wo sich jetzt die Alpen in den Himmel heben, einst ein Ozean befunden hat!


Zuerst wanderten wir durch ein Stück Wald und wurden dabei von Leberblümchen und Pestwurz begleitet.


Der westlich gelegene Steilabhang steht seit 1988 als "Geschützter Landschaftsteil - Naturreservat Gaisberg" unter Naturschutz. Auf den nährstoffreichen Kalkböden, der sog. Kapaunwand, wächst ein Fichten-Tannen-Buchen-Mischwald, der mehl als 100 Jahre alt ist und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bietet.


Direkt am Steilabhang führt der Weg weiter über einen Steg entlang, von dem aus man einfach nur eine atemberaubende Aussicht auf die Berchtesgardener Alpen hat. Man kann sich an dem Anblick gar nicht sattsehen.






Dann ging es weiter die Nordwand entlang und hier im Bergschatten hatten sich noch größere Schneeansammlungen gehalten und es war auch deutlich kühler.


Die Wanderung ging weiter durch den Wald und zurück zur Zistelalm. Auf dem Weg hörten wir plötzlich einen Hubschrauber ganz in der Nähe vor sich hinrattern und auf dem Wanderweg kam uns die Bergrettung mit zwei Autos entgegen. Ein älterer Mann war beim Wandern zusammengeklappt und der Notarzt musste mit dem Hubschrauber abgeseilt werden, um den Mann zu erreichen.



Wieder bei der Zistelalm angekommen, machten wir es uns auf der wunderbaren Sonnenterrasse mit traumhafter Aussicht gemütluch und verspachtelten einen megaleckeren Zwiebelrostbraten und ein schönes Weißbier - gekrönt von einer "heißen Liebe" zum Nachtisch. Der Wandererfolg muss ja schließlich wieder irgendwie kompensiert werden :D


Zum Abschluß fuhren wir dann noch ganz hoch auf das Gaisberg-Plateau und genossen einen letzten Ausblick auf die wunderschöne Bergwelt.